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<title>Maynard Dixon</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Maynard Dixon</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Maynard Dixon</b> (* <a href="24._Januar" title="24. Januar">24. Januar</a> <a href="1875" title="1875">1875</a> in <a href="Fresno" title="Fresno">Fresno</a>, <a href="Kalifornien" title="Kalifornien">Kalifornien</a>; † 13. oder 14. November <a href="1946" title="1946">1946</a> in <a href="Tucson" title="Tucson">Tucson</a>, <a href="Arizona" title="Arizona">Arizona</a>)<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> war ein US-amerikanischer Maler und <a href="Illustrator" title="Illustrator">Illustrator</a>, der für seine Darstellungen des amerikanischen Westens zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt wurde. Seine Werke umfassen Landschaften, Porträts von Ureinwohnern Nordamerikas, Cowboys und frühen Siedlern und spiegeln seine Faszination für die Weiten und Kulturen des Westens wider.<sup id="cite_ref-:0_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben </h2></div>
<p>Maynard Dixon wurde als <i>Henry St. John Dixon</i> geboren, änderte seinen Namen aber später in <i>Lafayette Maynard Dixon</i>. Er zeigte schon früh künstlerisches Talent und wurde in seiner Karriere von dem Schriftsteller und Fotografen Charles Lummis beeinflusst, der ihm riet, den Westen der Vereinigten Staaten selbst zu bereisen. Dixon folgte dieser Empfehlung und unternahm ausgedehnte Reisen durch <a href="Montana" title="Montana">Montana</a>, <a href="Utah" title="Utah">Utah</a>, <a href="Nevada" title="Nevada">Nevada</a>, <a href="Arizona" title="Arizona">Arizona</a> und <a href="New_Mexico" title="New Mexico">New Mexico</a>. Diese Reisen prägten seinen künstlerischen Stil und inspirierten ihn zu zahlreichen Werken. Seinen ersten Besuch in Arizona unternahm Dixon um 1900, als das Gebiet noch weitgehend unerschlossen war. 1902 besuchte er den Handelsposten von <i>Lorenzo Hubbell</i> in <a href="Ganado_(Arizona)" title="Ganado (Arizona)">Ganado</a>, wo er Skizzen anfertigte, die ihm später als Grundlage für viele Gemälde dienten. Er kehrte mehrmals nach Arizona zurück und ließ sich schließlich in <a href="Tucson" title="Tucson">Tucson</a> nieder.<sup id="cite_ref-:0_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Obwohl Dixon den größten Teil seines Lebens in Kalifornien verbrachte, spielte dieser Bundesstaat in seinem künstlerischen Schaffen nur eine untergeordnete Rolle. Seine kalifornischen Werke zeigen hauptsächlich Wüstenlandschaften, oft inspiriert von seiner Kindheit in Refuge, San Joaquin Valley. Auch Montana besuchte er nur zweimal, 1909 und 1917. Seine dort entstandenen Bilder sind im Format kleiner, setzen sich aber intensiv mit dem Leben der dort lebenden Ureinwohner auseinander und zählen heute zu seinen begehrtesten Werken.<sup id="cite_ref-:0_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aufenthalte_in_New_Mexico_und_Nevada">Aufenthalte in New Mexico und Nevada</h3></div>
<p>Von September 1931 bis Januar 1932 lebte Dixon mit seiner Frau, der bekannten Fotografin <a href="Dorothea_Lange" title="Dorothea Lange">Dorothea Lange</a>, und ihren Kindern in New Mexico im Haus von <a href="Mabel_Dodge_Luhan" title="Mabel Dodge Luhan">Mabel Dodge Luhan</a>. Während dieses Aufenthalts entstanden mehr als vierzig Gemälde, die die Beziehung zwischen Mensch und Landschaft thematisieren. Er wurde von der renommierten <a href="Taos_Society_of_Artists" title="Taos Society of Artists">Taos Society of Artists</a> eingeladen, Mitglied zu werden, lehnte jedoch ab, da ihm die Regeln der Gruppe zu restriktiv erschienen.<sup id="cite_ref-:0_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nevada war ein weiteres zentrales Motiv in seinem Werk. In den 1920er und 1930er Jahren hielt sich Dixon mehrfach dort auf und malte vor allem Wüstenlandschaften und die für diese Region charakteristischen Bäume. Während seiner Aufenthalte in <a href="Carson_City" title="Carson City">Carson City</a> entstanden einige seiner eindrucksvollsten Landschaftsdarstellungen.<sup id="cite_ref-:0_2-4" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Utah_und_das_Spätwerk"><span id="Utah_und_das_Sp.C3.A4twerk"></span>Utah und das Spätwerk </h3></div>
<p>Utah nahm in Dixons Leben und Werk einen besonderen Platz ein. Er schätzte das Licht und die Landschaft und hatte eine hohe Meinung von den dort lebenden <a href="Mormonen" title="Mormonen">Mormonen</a>. In seinen letzten Lebensjahren ließ er sich in der abgelegenen Gegend um Mount Carmel nieder, die ihm als Sommerresidenz diente. Viele seiner Werke aus Utah, vor allem aus den Jahren 1933 bis 1945, zeigen den Kontrast zwischen rauer Wüste und friedlicher Berglandschaft.<sup id="cite_ref-:0_2-5" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Soziale_Themen_und_Einfluss">Soziale Themen und Einfluss </h3></div>
<p>Neben Landschaftsdarstellungen widmete sich Dixon auch sozialen Themen. Vor allem in den Jahren 1934 und 1935, während der <a href="Weltwirtschaftskrise" title="Weltwirtschaftskrise">Weltwirtschaftskrise</a>, entstanden Bilder, die den Kampf und das Leid der <a href="Arbeiterklasse" title="Arbeiterklasse">Arbeiterklasse</a> thematisierten. Beeinflusst von seiner Frau Dorothea Lange, die das Elend der Landarbeiter fotografisch dokumentierte, malte Dixon düstere, expressive Bilder in Grau- und Blautönen. Sie stellen eine seltene, aber wichtige Facette seines künstlerischen Schaffens dar.
</p><p>Darüber hinaus zeigte Dixon großes Interesse an den indigenen Kulturen des Westens. Er verbrachte viel Zeit bei den <a href="Hopi" title="Hopi">Hopi</a> und anderen Stämmen und porträtierte sie in einem respektvollen und unvoreingenommenen Stil. Pferde waren ein wiederkehrendes Motiv in seinen Werken und symbolisierten für ihn die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur.
</p><p>Maynard Dixon verstarb 1946 in Tucson an den Folgen eines <a href="Emphysem" title="Emphysem">Emphysems</a>. Seine Asche wurde gemäß seinem Wunsch in Mount Carmel beigesetzt. Sein Werk gilt heute als bedeutendes künstlerisches Zeugnis des amerikanischen Westens zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
</p><p>Dixon war dreimal verheiratet: Lillian West Toby (1905–1917), Dorothea Lange (1920–1935), eine bekannte Fotografin, Edith Hamlin (1937–1946), eine <a href="Wandmalerei" title="Wandmalerei">Wandmalerin</a>. Mit Dorothea Lange hatte er zwei Söhne: Daniel Rhodes Dixon und John Eaglefeather Dixon.<sup id="cite_ref-:0_2-6" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werk">Werk</h2></div>
<p>Dixons Werk ist geprägt von Darstellungen der Landschaften und Kulturen des amerikanischen Westens. Er begann als Illustrator und entwickelte später einen eigenen Malstil, der von Tonalismus, Impressionismus und Präzisionismus beeinflusst war. Sein Werk zeigt im Laufe der Jahrzehnte stilistische Veränderungen: Während seine Bilder aus den 1910er Jahren kräftige Farben und eine pastose Malweise aufweisen, experimentierte Dixon in den 1920er Jahren mit postimpressionistischen und kubistischen Techniken. In den späteren Jahren verwendete er eine reduzierte Farbpalette und einen sparsameren Pinselstrich, wobei das Spiel von Licht und Schatten eine zentrale Rolle spielte. Häufige Motive sind weite Wüstenlandschaften, dramatische Wolkenformationen und Darstellungen von <a href="Indianer" title="Indianer">Native Americans</a> sowie <a href="Cowboy" title="Cowboy">Cowboys</a>. Seine Werke vermitteln ein Gefühl von Ruhe und Erhabenheit und fangen die Essenz des amerikanischen Westens ein.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Brigham_Young_University" title="Brigham Young University">Brigham Young University</a> besitzt heute die größte Sammlung seiner Werke.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Donald J. Hagerty: <i>The Art of Maynard Dixon,</i> Gibbs Smith, 2010.</li>
<li>Linda Jones Gibbs: <i>Escape to Reality: The Western World of Maynard Dixon.</i> Brigham Young University, Creative Works, 2001.</li>
<li>Wesley Jessup, Donald J. Hagerty, Jayne McKay: <i>Maynard Dixon – Masterpieces from Brigham Young University & Private Collections</i>. Pacific Museum of California Art, Pasadena, California, 2007.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Maynard_Dixon?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Maynard Dixon</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.maynarddixon.org/maynard-dixon-museum/">Maynard Dixon Museum, Tucson, Arizona</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thunderbirdfoundation.org">Thunderbird Foundation for the Arts</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.maynarddixonfineart.com/gallery">Maynard Dixon Gallery of Art</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.maynarddixon.org/biography/">Biografie</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Rohrschneider, Christine: <cite style="font-style:italic">Dixon, Lafayette Maynard</cite>. In: De Gruyter (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">AKL XXVIII, 2001, 57</cite>. 2021.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Maynard+Dixon&rft.atitle=Dixon%2C+Lafayette+Maynard&rft.au=Rohrschneider%2C+Christine&rft.btitle=AKL+XXVIII%2C+2001%2C+57&rft.date=2021&rft.genre=book" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:0-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_2-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_2-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_2-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_2-6">g</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.maynarddixon.org/biography/"><i>Maynard Dixon: Biography.</i></a> In: <i>Maynard Dixon Museum.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 26. Februar 2025</span> (amerikanisches Englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMaynard+Dixon&rft.title=Maynard+Dixon%3A+Biography&rft.description=Maynard+Dixon%3A+Biography&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.maynarddixon.org%2Fbiography%2F&rft.language=en-US"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.maynarddixonmuseum.org/"><i>Home - Maynard Dixon Museum.</i></a> 15. Juli 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 26. Februar 2025</span> (amerikanisches Englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMaynard+Dixon&rft.title=Home+-+Maynard+Dixon+Museum&rft.description=Home+-+Maynard+Dixon+Museum&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.maynarddixonmuseum.org%2F&rft.date=2015-07-15&rft.language=en-US"> </span></span>
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